Prerow 2010

Seit etlichen Jahren zur festen Tradition geworden, tobten sich die Frauen und Männer des SV Eichstädt auch dieses Jahr wieder bei einem der zahlreichen Beachhandballturniere aus. Dieses mal verschlug es die Oberkrämer an den Ostseestrand nach Prerow. Bei schönstem Sonnenschein führte das Turnier, bei dem Mannschaften aus vier Bundesländern anreisten, wieder zu Erfolg und vor allem viel Spaß bei den angereisten SVE-Vertretern. Bei den Frauen hatten leider nur drei Teams gemeldet, sodass die Turnierform Jeder-gegen-Jeden in Hin- und Rückspiel gewählt wurde. Die Eichstädter Havelnixen starten zunächst etwas verhalten und verloren das erste Spiel gegen die Schweriner Sturmmöwen mit 0:2. Im Rückspiel sah dies jedoch anders aus und die Damen schlugen sich etwas besser. Am interessantesten gestalteten sich die Partien gegen die Beachdinos von Empor Hohenschönhausen. In beiden Begegnungen wurde der Sieger erst im beliebten Penaltywerfen ermittelt. Dabei setzten sich im ersten Spiel die Dinos, im zweiten die Nixen erfolgreich durch. In der Endabrechnung reichte es so für die Eichstädterinnen für den viel umjubelten zweiten Platz, der neben einem Pokal auch zwei Gratisübernachtungen für das Team auf dem Prerower Campingplatz einbrachte. Bei den Männern hatten immerhin sechs Mannschaften gemeldet, sodass nach den Gruppenspielen eine richtige Turnierform mit Überkreuzvergleichen ausgetragen werden konnte. Im ersten Spiel gegen die Pleitegeier aus Rostock zeigten die Kindlbären vom SVE gleich erstmal ihre Stärke im Sand und gewannen verdient beide Halbzeiten. Im darauf folgenden Spiel musste man sich dann aber ebenso eindeutig dem späteren Turniersieger vom Beach Team Rostock geschlagen geben. Im Halbfinale bekamen es die Bären dann mit den altbekannten Beachdinos aus Berlin zu tun. Die erste Hälfte konnte die Truppe fast für sich entscheiden. Nach einem 17:17 fiel die Entscheidung dann im Sudden Death (nächstes Tor entscheidet) leider doch zu Gunsten der Gegner. Letztere ließen dann in Hälfte zwei nichts mehr anbrennen und zogen verdient ins Finale ein. So blieb den Eichstädtern mal wieder nur das kleine Finale. Dort zeigte das Team mit vielen Torhütertoren und kunstvollen Kempa-Trickwürfen wer den Anspruch auf die Bronzemedaille hat. Klar und deutlich wurden die Gottesgleichen aus Rostock in beiden Halbzeiten geschlagen, was dann, wie fast in jedem Jahr, zum 3. Platz führte. Dafür heimste man sich neben dem Pokal auch immerhin eine Gratisübernachtung für die Mannschaft ein. Am Ende bleibt für alle Beteiligten mal wieder ein grandioses Beachhandballwochenende in Erinnerung, welches jetzt schon wieder Lust auf das nächste Jahr macht.