Damen nach Auswärtssieg weiterhin Tabellenprimus

Stark ersatzgeschwächt und mit einer angeschlagenen Torhüterin sind die Damen des SV Eichstädt am Samstag nach Finowfurt gereist.
In der Anfangsphase des Spiels galt es vor allem das Tempo zu drosseln und im Angriff konzentriert Torchancen zu erspielen. Leider gelang dies nicht immer, sodass die Damen in der ersten Halbzeit viele klare Möglichkeiten liegen ließen. Vor allem aus dem Rückraum gingen einige überhastete Würfe neben das Tor. Über eine kompakt stehende Abwehr gelang es den Eichstädterinnen dennoch das Angriffsspiel des Gegners zu entschärfen und mit einem Tor Vorsprung (7:8) in die Pause zu gehen.
In der 2. Halbzeit versuchte der Finowfurter SV mit der Einwechslung einer großen Kreisläuferin für mehr Durchschlagskraft zu sorgen, mit Erfolg, denn die Eichstädterinnen hatten anfänglich Problem, der ein oder andere 7 Meter und 2 Minuten Strafen waren die Folge. In der 35. Minute gelang es den Gastgeberinnen dann schließlich in Führung zu gehen (11:10). Bis zur 48. Spielminute verlief das Spiel ausgeglichen, ein klassisches Kopf an Kopfrennen zwischen beiden Mannschaften (14:14).
Eine Zeitstrafe gegen den SV Eichstädt nutzten die Finowfurterinnen und erspielten sich einen 2-Tore Vorsprung (16:14; 17:15; 18:16), welchen sie bis zur 54. Minute halten konnten. Das Trainergespann Zilahi/Szanyi reagierte in der 55. Spielminute und nahm die Auszeit. Beide fanden die richtigen Worte um das Team noch einmal aufzurichten. Die Taktik hieß nun in der Abwehr offensiver zu agieren, den Ball zu gewinnen und vorne schnell Tore zu erzielen. Durch einen 7 Meter Treffer in der 57. Minute gelang es den Eichstädter Damen auf 18:17 zu verkürzen. Der darauffolgende Gegenangriff konnte erfolgreich abgewehrt und durch einen Konter in ein Tor verwandelt werden (18:18; 58. Minute).
Auch die Finowfurter versuchten alles um das Spiel für sich zu entscheiden, scheiterten jedoch an der nun wieder stark aufgestellten Abwehr der Gäste. Resultierend aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es den Oberkrämerinnen dann in den letzten 45 Sekunden zum Endstand von 18:19 einzunetzen.
Um es mit den Worten des Co-Trainers Sandor Szanyi zu sagen:
„So kann man ein durchaus positives Resümee ziehen, dies war ein Sieg des Teams, das heute mit Herz und Verstand alles gegeben hat und immer versucht hat einen kühlen Kopf zu bewahren. Danke nochmals an unsere Torfrau, die trotz eines Magen-Darm-Infektes alles gegeben hat und an alle die heute Teil des siegreichen Teams waren.“

Braun – Teichert (2), Albrecht (3), S. Müller (2), Mareck (4), J. Müller (3), Herzog, Huter (3), N. Müller (2)