Keine Chance in der Prignitz

Am vergangenen Wochenende mussten die Jungs vom SVE in die Ferne fahren. Es ging in die Prignitz zum PHC Wittenberge. Ohne etatmäßigen Torwart und zehn verfügbaren Spielern war die Ausgangslage alles andere als rosig. Genau aus diesem Grund hatten die Eichstädter nichts zu verlieren und gingen so in die Partie. Für das Tor erklärte sich Linksaußen Sebastian Ihle bereit. Nach nun schon einigen Jahren Torwart-Abstinenz machte er seine Sache auch ganz ordentlich.
Zu Beginn des Spiels hatte der PHC leichte Vorteile, schnell gingen sie mit 3 Toren in Führung. Der SVE brauchte einige Zeit um sich an das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber zu gewöhnen. Die Wittenberger Männer standen zudem in der Abwehr sehr stabil. Das Spiel der oberkrämer sollte daher nur über die Außenspieler gehen. Diese wurden dann auch mehrmals gut in Szene gesetzt und kamen zum Wurf. Doch ein Handballspiel wird immer mit Torwart gespielt und an diesem Tag schien der Prignitzer Schlussmann einen Sahnetag erwischt zu haben. Zahlreiche freite Würfe und Kontermöglichkeiten kaufte er dem SVE ab. So machte der PHC sein Spiel, mit Vollgas und Kraft schlugen die Würfe im Kasten der Eichstädter ein. Der Halbzeitstand von 17:13 für Wittenberge gestaltete sich allerdings noch einigermaßen annehmbar.
In Hälfte zwei hatte sich auch Eichstädt noch viel vorgenommen – zu viel. Denn leichte Fehler im Spielaufbau führten dazu, das die Hausherren einen Konter nach dem anderen liefen. Wenn Eichstädt mal ein Tor erzielte, waren sie nicht in der Lage, schnell genug in die Abwehr zurückzukehren. Prompt legte der Gastgeber wieder ein Tor nach. So lief es die gesamte zweite Halbzeit. Am Ende trauerten die SVE-Männer den vergebenen Chancen hinterher. Mit gesenktem Haupt und einer 40:28-Klatsche im Gepäck mussten sie die Heimreise antreten.

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